Historie

1887 – 1945:

Gegründet wurde die Firma im Jahr 1887 von Heinrich Blanke in Leipzig, Sachsen, Ostdeutschland mit nur 5 Mitarbeitern. Die ersten Produkte waren Teile für Motorschmierung und Ölkontrolle wie Ölaugen, Schmiergeräte, Tropföler, Schmiernippel und anderes Zubehör.

1905 begann der Bau eines größeren Betriebes in Dippoldiswalde, in der Nähe von Dresden.

1910 war der Ausbau der Fertigung mit halb-automatisierten Maschinen unerlässlich, da die Nachfrage nach weiteren Produkten rasant stieg.

1920 wurden die Produkte bereits in ganz Europa vertrieben und erlangten Bekanntheit in Asien und im Orient. Es wurde eine komplette Palette von Schmiergeräten, Ölkontrollgeräten und Sichtkontrollen als Katalogware angeboten. Die Anzahl der Beschäftigten stieg im Jahr 1944 auf ca. 800 Personen an.

Doch im Jahr 1945 geriet die Gesellschaft unter russische Kontrolle. Der gesamte Betrieb sowie Privateigentum wurde komplett enteignet. Die Familie Blanke musste nach Westdeutschland fliehen, um ihr Leben zu retten. Alle Maschinen und Einrichtungen wurden nach Sibirien abtransportiert.

 

1947 – 1985:

Im Jahr 1947 konnte der Betrieb durch Johannes Blanke in 2 Zimmern in Bad Honnef in der Nähe von Bonn wieder aufgenommen werden.

1948 fand der Kauf eines Areals mit Halle und anderen Gebäuden statt. Ziel ist wieder die Fertigung von Schmiergeräten, Ölaugen und Niederdruck-Armaturen. Im gleichen Jahr starb der Gründer Heinrich Blanke im Alter von 88 Jahren und konnte somit den Neubeginn und die Fortführung seines Lebenswerkes noch mitbekommen.

1952: Startete die Fertigung von Hochdruck-Armaturen auf eigenen Maschinen. Ende der 50er Jahre wurden Rohrverschraubungen nach DIN 2353 zum Hauptprodukt. In den 60er Jahren wurden die Produkte in ganz Westeuropa verkauft. Die Fertigung von Winkel- und T-Stücken wurde zudem stark ausgebaut.

1982 starb Johannes Blanke im Alter von 83 Jahren. Seine beiden Söhne führten die Geschäfte vorerst weiter. Doch 1985 einigen sich die zwei Brüder darauf, dass Wirtsch.-Ing. Franz Blanke Geschäftsführer sowie alleiniger Gesellschafter wird.

 

1986 – 2003:

Ein umfangreiches Investitionsprogramm mit starker Ausrichtung auf Eigenfertigung legte 1986 den Grundstein für das künftige Wachstum. Made in Germany war gefragt wie nie und der Vertrieb begann nun auch in den Vereinigten Staaten, Südamerika und Australien mit großem Erfolg.

Über die 90er Jahre hinweg fanden etliche Zertifizierungen statt. Unter anderem das Qualitätsmanagementzertifikat nach DIN ISO 9001, sowie die Umweltzertifizierung nach 14001. Zertifikate erfolgten von Det Norske Veritas, Germanische Lloyd und weiteren Zertifizierungsgesellschaften. Logistikprozess wurden verfeinert und das QM System verbessert.

2003 – Heute:

Die Wirtschaftskrise von 2003 wurde genutzt für einen neuen Investitionsschub. Somit konnte das Sortiment erweitert werden und komplexe Teile werden nun mit hoher Präzision hergestellt.

Im Jahr 2005 erfolgte die Standardisierung der neuen Oberflächenstruktur bei Rohrverschraubungen in Chrom-VI-frei.

Nachdem 2009 die Industrie das volle Ausmaß der Finanzkrise 2008 zu spüren bekommen hat, verfolgte die Firma weiter ihre Strategie der antizyklischen Investitionen. Es wurden Kapazitäten ausgebaut und die Chance genutzt über die kommenden Jahre hinweg die Kosten zu reduzieren.

2018 erfolgt die Implementierung eines neuen ERP Systems wodurch der Service und die Effizienz des Unternehmens maßgeblich gesteigert werden.